Triaden
Triaden umfassen drei Teilnehmende. Sie verbinden die Tiefe eines ausführlichen Interviews mit dem Austausch zwischen den Befragten. Der Moderator hat die Möglichkeit, die Themen zu vertiefen und gleichzeitig durch die Gruppensituation unterschiedliche Meinungen zu erhalten. Wie Dyaden ist diese Methode nützlich, wenn es kontroverse Elemente zu erforschen gibt oder um Gespräche zu führen, bei denen die Befragten ihre Ideen gegenseitig austauschen können. Darüber hinaus kann die Triangulation zwischen den Teilnehmern neue Perspektiven aufzeigen, die Unternehmen bei der Erstellung von Marketingplänen berücksichtigen können.
Wie CURTH+ROTH Triaden einordnet
Triaden sind keine kleinen Fokusgruppen. Methodisch stehen sie dem Einzelinterview näher als der Gruppendiskussion. Die Kleingruppenforschung nennt sechs Personen als Mindestgröße für eine Gruppe (Schneider: Kleingruppenforschung, Teubner 1975, Neuauflage 1985). Erst ab dieser Größe entstehen gruppendynamische Effekte. Wir beraten Sie gerne, welche Forschungsmethode am besten zu Ihrem Thema passt.
